Experiment - das wandernde Wasser

Ihr benötigt:
- 6 durchsichtige Gläser
- drei Lebensmittelfarben
- Wasser
- Küchenpapier

So geht´s
Als erstes beginnt ihr damit 6 Streifen aus den Küchentüchern zu schneiden, die 2 bis 4 cm breit und mindestens 10 cm lang sein sollen. Anschließend stellt ihr die Gläser in einem engen Kreis auf, sodass sich die Ränder berühren. Nun befüllt ihr alle Gläser zur Hälfte mit Wasser. Jetzt kommt der spaßige Teil, bei welchem ihr das Wasser jedes zweiten Glases in einer der Lebensmittelfarben einfärbt. Rührt die Farbe gut um, damit es sich gut verteilt. Nun habt ihr einen Gläserkreis, wo 3 Gläser farbig sind und die anderen 3 klares Wasser haben, immer im Wechsel. Jetzt legt ihr die Streifen des Küchenpapiers von einem Glas in das Nächste. Dank der Farbe könnt ihr jetzt gut beobachten, wie das Wasser entlang der Streifen hoch und in das nächste Glas klettert.




Aber warum ist das so?
Küchenpapier besteht aus pflanzlicher Zellulose beziehungsweise Zellstoff. Diese Zellulose in dem Küchenpapier legt sich in Fasern übereinander. Ihr könnt euch das so vorstellen, wie bei einem gestrickten Pullover. Zwischen den einzelnen Fasern des Küchenpapiers existieren jede Menge Hohlräume, diese nennt man auch Kapillaren. Kommt nun Wasser in Berührung mit diesen Kapillaren, tritt der sogenannte Kapillareffekt auf. Die Flüssigkeit klettert entgegen der Schwerkraft nach oben und weiter in das nächste Glas entlang der Fasern in dem Küchenpapier. Dank diesem Effekt bekommen auch Pflanzen bis in die letzte Blattspitze das Wasser aus dem Boden hoch transportiert.

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 das wandernde Wasser